Sofort-Maßnahmen, wenn dir die Decke auf den Kopf fällt | pointer.de

2022-07-15 18:25:25 By : Mr. Tom Xu

Wenn dir alles zu viel wird und du nicht mehr weißt, was du mit dir anfangen sollst, kann ein Anruf bei deiner besten Freundin oder deinem besten Freund wahre Wunder wirken. Es ist sehr wahrscheinlich, dass er oder sie sich in der gleichen Situation befindet wie du. Über deine Gefühle zu sprechen, hilft dir, eine neue Perpektive zu gewinnen. Ihr könnt euch austauschen und euch gegenseitig Mut zusprechen. Bestimmt lacht ihr viel zusammen, erzählt euch Insider-Geschichte und träumt von den tollen Dingen, die ihr nach der Isolation tun werdet. Nach einem ausgiebigen Telefonat fühlst du dich nicht mehr so alleine, und weil du deine Sorgen geteilt hast, fühlst du dich befreit.  

Dich selber zu verwöhnen, tut deinem Körper und seiner Seele gut. In der Isolation hast du genug Zeit dafür. Besonders wenn dir die Decke auf den Kopf fällt, hilft dir Entspannung dabei, dich zu beruhigen. Nimm dir also die Zeit für Self-care. Trage eine Gesichtsmaske auf, nimm eine lange, warme Dusche oder ein Schaumbad. Versuche abzuschalten und die Welt um dich herum auszublenden. Am besten gehst du danach in dein frisch bezogenes Bett und isst etwas Leckeres, ruhig auch mal Schokolade oder Eiscreme. Mache es dir gemütlich und probiere zu genießen, dass du nichts zu erledigen hast. Behalte im Hinterkopf, dass es vollkommen in Ordnung ist, sich in einer solch ungewohnten Situation unwohl, ängstlich und hilflos zu fühlen.

Leider kannst du im Moment nichts an deiner Situation ändern. Du kannst nur versuchen, gut mit ihr umzugehen und positiv gestimmt zu bleiben. Wenn du trotzdem mal das Gefühl hast, deine vier Wände würden dir zu eng und du hieltest es nicht mehr aus, lenke dich ab. Mach es dir gemütlich und schaue lustige Videos, die dich auf andere Gedanken bringen. Hundewelpen sind immer eine gute Adresse. Aber auch Interviews mit deinen liebsten Bands oder Schauspielern bringen dich zum Lachen. Vielleicht hast du einen Lieblingsfilm und dir noch nie die Outtakes und Behind-the-Scenes-Videos angesehen. Wenn du lachst, schüttet dein Körper Glückshormone aus, die die schlechte Stimmung verscheuchen.  

Ganz nach dem Motto: "Auf dem Papier, aus dem Kopf", hilft es dir vielleicht, deine Gedanken und Gefühle aufzuschreiben. Dabei ist es unwichtig, ob du dich deinem heimlichen Tagebuch anvertraust, eine Liste mit allen Dingen machst, die dich nerven, oder in einem Blog deine Sorgen mit der Welt teilst. Wenn du deine Emotionen aufgeschrieben vor dir siehst, bekommst du einen anderen Blickwinkel und merkst vielleicht, dass die Sache, über die du schon den ganzen Tag nachdenkst, gar nicht so groß und schlimm ist. Schreiben kann für dich ein Ventil sein, durch das du das, was du aufgestaut hast, herauslassen kannst.  

Sonnenliebhaberin, Lockenkopf, Enthusiastin – Hanna wuchs am Rand von Hamburg auf und schätzt das Landleben ebenso wie den Trubel der Hansestadt. Seit 2020 studiert sie Kulturwissenschaften in Lüneburg und findet dabei Medientechnik und Stadtplanung besonders spannend. In ihrer Freizeit hört sie gern Livemusik, probiert neue Rezepte aus, macht Yoga und fotografiert analog. Für Pointer schreibt Hanna über Lifestyle-Themen und führt als Reporterin Interviews.

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